Unbekannte Orte – die Atrium Galerie Wiesbaden

Blick in den Raum. Vom Balkon im ersten Stock.

Blick in die Atrium Galerie Wiesbaden. Foto: Clia

„Kunst privat!“ war der Titel einer Gemeinschaftssausstellung der hessischen Adelsfamilien Wirtschaft. Wer also hoffte, ein Blick in Burgen und Schlösser Villen und Landhäuser werfen zu können, wurde enttäuscht. Statt dessen öffneten 34 Unternehmen ihre Türen. Ich hatte die Veranstaltung zu spät entdeckt und konnte nicht mehr frei wählen, wo ich hin wollte. Die Aussteller hatten die Besucherzahlen begrenzt.

Und das war mein Glück, denn auf diese Weise entdeckte ich die Atrium Galerie der SV Sparkassen Versicherung. Diese Galerie ist sozusagen bei mir um´s Eck, gegenüber der Reisinger Anlage und zwei Minuten vom Wiesbadener Bahnhof entfernt. Drei talentierte junge Künstlerinnen lernte ich bei der Gelegenheit auch noch kennen. Alle drei hatten das Arbeitsstipendium für Bildende Kunst gewonnen, das die Versicherung jedes Jahr vergibt. Die Führungen bei „Kunst privat!“ waren gleichzeitig die Finissage ihrer Ausstellung. Weiterlesen

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Stolpersteine: ein Kunstprojekt für Europa

Zwei Stolpersteine mit BlumenschmuckWunderschöne rote und weiße Rosen lagen heute morgen vor einem Schuhgeschäft in der Fußgängerzone. Beim Näherkommen habe ich entdeckt, dass sie zwei Stolpersteine schmücken. Die Stolpersteine sind Teil eines „Kunstprojektes für Europa“ vom Kölner Bildhauer Gunter Demnig. Diese Steine liegen in der ganzen Stadt versteut und es werden immer mehr. Sie sollen die Menschen bei jedem Stolpern (und natürlich auch im Vorübergehen) an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Und zwar ausdrücklich an ALLE Opfer.

Eine Reise durch das Rad des Lebens: Cambra Skadé im Frauenmuseum

Ausschnitt aus dem Bild "Das Rad des Lebens"Seit zehn Jahren kommt die Künstlerin Cambra Skadé zweimal im Jahr ins Frauenmuseum. Und genau so lange kenne ich sie auch schon. Sie war damals, im Herbst 2004, eine von zwei Autorinnen, die ihre neuen Bücher vorstellten. Ich war eigentlich wegen der anderen gekommen, Luisa Francia. Von Cambra hatte ich vorher nie gehört. Mittlerweile habe ich an einigen ihrer Seminare teilgenommen und in meiner Wohnung hängt eines ihrer Bilder. Es hat bei einem Seminar gegenüber von meinem Platz gehangen und den ganzen Tag über mit mir „gesprochen“. Ich musste es einfach mit nach Hause nehmen. Am Sonntag hat die Geschichtenerzählerin Cambra mit uns eine Reise durchs Lebensrad gemacht. Weiterlesen

Jerry Zeniuk: Farben, die hüpfen

Bild von Jerry Zeniuk

Jerry Zeniuk,
Untitled, No. 266, 2003, Öl auf Leinwand,
160 x 152 cm, Privatsammlung,
Foto: Ed Restle, Museum Wiesbaden

Gestern war ich im Museum. Hier in Wiesbaden. Das kommt nicht so oft vor. Aber auf Facebook hatte ich am Montag von einer Kuratorenführung gelesen. Und weil ich weiss, wie toll es ist, wenn die Menschen von einer Ausstellung erzählen, die sie auch entwickelt haben, hatte ich mich spontan zur Teilnahme entschlossen. Weiterlesen