Der Dunkelheit trotzen – erste Schritte im Wildgans Qi-Gong

Eine große Rosenblüte mit Knospen.

Die erste Blüte. Foto: Clia

In der vergangenen Woche habe ich erzählt, dass ich versuchen will, mit der Übungs-DVD meiner Texter-Kollegin Snezana Galijas das Wildgans Qi-Gong zu lernen. Wildgans Qi-Gong ist eine Art Tanz, bestehend aus 64 einzelnen Qi-Gong Übungen. Der Bewegungsschwerpunkt liegt auf Schultern und Armen, die bewegt werden, wie die Schwingen einer Wildgans. Ich hatte die Idee, die Wildgans zu nutzen um der Dunkelheit zu trotzen. Im Dezember und Januar, wenn die Tage sehr kurz sind, bin ich oft sehr träge. Aus diesem Grund suche ich nach einer Methode, die im Körper Energie frei setzt und mich durch den Tag trägt. So wie das Yoga der Energie, das ich vor vielen Jahren einmal gelernt und wieder vergessen habe. Weiterlesen

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Mit Bewegung der Dunkelheit trotzen – erste Überlegungen zum Wildgans Qi-Gong

Ein Bach fließt zwischen Steinen.

Bewegung im Fluß. Foto: Clia

In der vergangenen Nacht hat die Winterzeit begonnen. Die Uhren wurden um eine Stunde zurück gedreht. Die Tage werden nun dunkler und kürzer, bis nach der Wintersonnwende in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, langsam wieder das Licht zurück kehrt. Bis die Tage spürbar heller und länger werden, ist es dann schon Februar. Aus den vergangenen Jahren weiß ich (auch wenn ich dank glutenarmer Ernährung keine Depressionen mehr habe), dass ich spätestens ab Dezember träge wie eine müde Schildkröte durch die Tage krieche und vom Licht träume. So kam mir das Angebot von Texterkollegin und Qi-Gong Practicioner Snezana Galijas, ihre brandneue Wildgans-DVD zu testen, gerade recht. Wildgans ist ein Qi-Gong Stil, der aus einer Folge von 64 einzelnen Übungen besteht. Die Wildgans soll, laut Snezana, innerhalb von 10 Minuten Kraft und Ausdauer für einen ganzen Tag geben. Einziger Haken: ehe man die 64 Übungen auch tatsächlich alle machen kann, muss man sie lernen. Weiterlesen

Selleriesuppe

Mehrere Knollen Sellerie

Sellerieknollen auf dem Wiesbadener Wochenmarkt. Foto: Clia

Im Moment koche ich fast jeden Abend Suppe. Das geht schnell, schmeckt und wärmt. Ich nehme einfach, was ich im Kühlschrank habe. Heute war´s Sellerie. Weil ich Sellerie allein zu deftig finde, hab ich ihn mit Kartoffeln und Möhren gemischt. Weiterlesen

Hokkaido-Möhren-Suppe

eine Kiste mit Kürbissen

Eine Kiste mit Hokkaido-Kürbis auf dem Wiesbadener Wochenmarkt. Foto: Clia

Meine persönliche Hokkaido-Suppen-Zeit ist im Spätsommer, wenn der leuchtend orangefarbene Kürbis frisch geerntet ist. Mitten im Winter, nach längerer Lagerzeit, vertrage ich ihn nicht mehr so gut. Vermutlich entwickeln Hokkaidos, wenn sie lange lagern, viel Histamin. – Ein guter Grund also, um schon im August ins Kürbis-Kochen einzusteigen. Am liebsten mische ich den Hokkaido mit Möhren. Weiterlesen

Dem Himmel so nah – Landschaftsmeditation im Garten der heiligen Hildegard

Blick in eine weite Landschaft.

Unterm Wolkendach. Blick aus dem Garten der Abtei St. Hildegard nach Ingelheim und Mainz. Foto: Clia

Vor ein paar Tagen hab ich im Garten der  heiligen Hildegard in Eibingen gesessen. Von der Abtei im Rheingau hat man einen traumhaften Blick in die Ferne. Hügel, Weinberge und Wälder so weit das Auge reicht. Und über dieser Landschaft der Himmel. Weit und unendlich bis zu dem Punkt an dem er die Erde berührt. Im Angesicht des Horizonts und dem Wissen, dass diese Landschaft schon seit tausenden von Jahren existiert, verschieben sich die Dimensionen des Alltags. Sorgen und Nöte werden ein bisschen kleiner. Ein bisschen unbedeutender. Die perfekte Ausgangssituation für eine Meditation. Weiterlesen

Kräuterweihe

Ein Blumenstrauß zwischen zwei Buddhafiguren.

Mein Strauß zur Kräuterweihe. Links eine grüne Tara, Symbol für aktives Mitgefühl und Weisheit. Rechts ein Medizinbuddha. Er soll neben Krankheiten auch die drei Geistesgifte Hass, Gier und Verblendung heilen. Foto: Clia

In katholischen Gegenden war es früher Brauch, dass die Frauen an Mariä Himmelfahrt, dem 15. August, in der Kirche einen Strauß selbstgepflückter Blumen und Kräuter segnen ließen. Anschließend nahmen sie ihren Strauß wieder mit nach Hause und hängten ihn zum Trocknen auf. Weiterlesen