Die Guten ins Töpfchen

Ein Teller mit Linsen.

Linsen. Foto: Clia

Ich kannte das Märchen vom Aschenputtel schon lange bevor es den tschechischen Weihnachtsfilm gab. Vielleicht verbinde ich deshalb mit diesem Märchen keine Nüsse, sondern……………Linsen. Denn Linsen verschüttet die Stiefmutter in der Küche, ehe sie mit ihren leiblichen Töchtern ins Königshaus verschwindet. Und während sich die drei Damen auf dem Ball vergnügen, sitzt das Aschenputtel zuhause und liest die Linsen alle wieder vom Küchenboden auf. Die Guten sammelt das Mädchen in ein Töpfchen, die Schlechten gibt sie den Tauben ins Kröpfchen.

Bei mir kommen meistens Demeterlinsen in den Topf. Ich koche daraus eine schöne Suppe. In den ersten Frühlingsmonaten, Februar und März, wenn ich keinen Winterkohl mehr sehen kann und das Sommergrün noch weit ist, esse ich Linsensuppe besonders oft. Sie ist lecker, nahrhaft und echtes Seelenfutter.

Den Linsentopf hier im Café Clia koche ich aber eigens für meine Texttreff-Kollegin Shermin Arif vom Blog „Magischer Kessel“. Dort läuft das bibliophil-kulinarische Dauerevent Lesehunger!

 Zutaten:

1 Tasse Linsen

1 Zwiebel

3 Stangen Sellerie

2 Möhren

Olivenöl

heißes Wasser

Kreuzkümmel

Koriander

Salz

Zubereitung:

Um die Kochzeit gering zu halten, weiche ich die Linsen vorab einige Stunden ein. Dann gehts ratz-fatz.

Ich hacke die Zwiebel und dünste sie in etwas Öl. Die Möhren schnibble ich in kleine Würfel und den Sellerie in feine Streifen. Dann gebe ich das Gemüse zusammen mit den Linsen zu den Zwiebeln und fülle mit heißem Wasser auf. Nach 20 bis 30 Minuten Kochzeit (das ist abhängig davon, wie lange die Linsen eingeweicht waren) schmecke ich mit frisch gemahlenem Kreuzkümmel und Koriander ab. Wer möchte, kann noch salzen.

Guten Appetit!

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2 Gedanken zu „Die Guten ins Töpfchen

  1. Puh…. mit monatelanger Verspätung gibt es auch hier endlich ein Kommentar von mir. 🙂 Ganz lieben Dank für die Beteiligung mit einem meiner Lieblingsmärchen. Üüüühüübrigens: Auch beim Film drei Haselnüsse für Aschenbrödel gibt es die Szene mit den Hülsenfrüchten und den Täubchen. Ruggedigu!

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