Alles wird anders, alles wird besser!

Rote Beete Blätter

Rote Beete Blätter. Foto: Clia

Im Texttreff, unter Eingeweihten auch bekannt als „bestes Netzwerk der Welt“, gibt es den schönen Brauch des Textinenwichtelns. Jedes Jahr in der Weihnachtszeit (die ja bekanntlich vom ersten Advent bis Lichtmess dauert) beschenken wir uns gegenseitig mit Blogeinträgen. Mein Wichtel kommt in diesem Jahr von Marketing-Coach Angela Gaida. Angela berichtet von ihrem Vorsatz künftig grüner zu essen, Sport zu treiben und achtsamer zu arbeiten.

Grüner essen

In diesem Jahr, das habe ich mir fest vorgenommen, werde ich mich gesünder ernähren. Dieses Zwicken und Zwacken in den Gelenken, das wohl keinesfalls auf zu viel Sport zurückzuführen ist, das muss doch irgendwo herkommen. Bestimmt zu viel ungesundes Essen, zu wenig Gemüse und Grünes. Das muss anders werden.

Mit Sport in den Tag

Und wo wir gerade den Sport angesprochen haben: Auch der muss mehr werden. Aus dem Yoga-Kurs im vorvorletzten Jahr habe ich noch ein paar Übungen behalten, eine Matte liegt auch zuhause, also los. Es muss ja nicht täglich anderthalb Stunden lang sein, das funktioniert in meinem Kalender nicht. Aber jeden Tag ein bisschen was, das ist doch besser als nichts. Am besten morgens, direkt nach dem Aufstehen, das macht den Körper schön geschmeidig und sorgt für einen guten Start in den Tag. Einen Tag, der unbedingt auch entspannter, weniger stressig werden muss.

Achtsam arbeiten

Das letzte Quartal 2014 war die Hölle, ich kroch auf dem Zahnfleisch in den Weihnachtsurlaub, der auch noch zehn Tage kürzer ausfiel als geplant. Wenn 2015 genauso anfängt, dann … nein, ich will gar nicht darüber nachdenken, was dann ist. Also was tun? Genau. Achtsam werden. Immer nur eine Sache gleichzeitig machen. Konzentriert eine Sache beenden, dann eine kurze Pause, Fenster aufreißen, und dann erst die nächste Sache anpacken.
Ich weiß ja schließlich, was mir gut tun würde, also tu ich das dieses Jahr einfach. Ha!

Die Fallen des Alltags

Klassische gute Vorsätze fürs neue Jahr, die genauso klassisch gerade zu scheitern beginnen. Mehr Grünes auf dem Speiseplan? Hm… die Gastronomie rund um mein Büro ist eher so Marke „Fleischerei mit Mittagstisch“, Dönerladen oder Pizzabude. Jeden Tag ein bisschen Bewegung? Genauso schwierig, wenn ich im Halbdusel morgens zu spät aufstehe und sich abends mein Schweinehund wie ein Bleigewicht um mich wickelt und aufs Sofa zieht. Eine Sache fertig machen, dann erst die nächste anfangen? Seit ich arbeite, arbeite ich im Multitasking-Modus an zu vielen Dingen gleichzeitig, ich kann gar nicht anders.

Die lieben Gewohnheiten

Denn das Problem ist: Ich weiß, was mir gut tun würde, aber nur theoretisch. Praktisch habe ich andere Gewohnheiten. Und genau die machen es so schwer, gute Vorsätze auch einzuhalten: Weil ich im Supermarkt nicht weiß, in welches Regal ich gedankenlos greifen kann. Weil meine Abläufe bisher keinen Sport vorsehen. Weil ich seit Jahren ein falsches Gefühl von Produktivität habe, wenn ich an fünf Sachen gleichzeitig arbeite.
Und da ich nicht weiß, wie das Neue in der Praxis funktioniert, falle ich ins Alte zurück.

Meine guten Vorsätze habe ich noch nicht ganz aufgegeben. Aber erkannt, wo ich ansetzen kann. Und darum lese ich mir jetzt die Postings hier im Café Clia durch, die mit „Gemüse“ getagged sind. Ha!

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