Kräuterweihe

Ein Blumenstrauß zwischen zwei Buddhafiguren.

Mein Strauß zur Kräuterweihe. Links eine grüne Tara, Symbol für aktives Mitgefühl und Weisheit. Rechts ein Medizinbuddha. Er soll neben Krankheiten auch die drei Geistesgifte Hass, Gier und Verblendung heilen. Foto: Clia

In katholischen Gegenden war es früher Brauch, dass die Frauen an Mariä Himmelfahrt, dem 15. August, in der Kirche einen Strauß selbstgepflückter Blumen und Kräuter segnen ließen. Anschließend nahmen sie ihren Strauß wieder mit nach Hause und hängten ihn zum Trocknen auf.

Meine Oma hat ihren Strauß immer auf eine Kommode im Gästezimmer gestellt. Neben eine kleine Marienstatue vor der Tag und Nacht ein „ewiges Licht“ brannte.

So mache ich das in diesem Jahr auch. Allerdings ohne Kirchgang und Segen. Und statt einer Marienfigur stehen bei mir Buddha und Buddhine. Die freuen sich bestimmt auch über Blumen. 😉

Meinen Strauß habe ich gestern in den Weinbergen rund um die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Eibingen gepflückt. Von dort hat man einen traumhaften Blick in eine weite, hügelige Landschaft. Die Blumen werden mich nun ein ganzes Jahr lang an einen schönen Spätsommertag im Rheingau erinnern. 🙂

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